Stephan von Bothmer: Menschen am Sonntag – Stumm­film­konzert

Der schönste und unver­brauch­teste aller Berlin-Filme

Stephan Graf von Bothmer interpretiert den schönsten und unverbrauchtesten aller Berlin-Filme live und auf völlig neue Weise am CineTronium, einem Instrument mit enormer Ausdruckskraft, das er speziell für seine Live-Filmmusik entwickelt hat. Aktuelle Musik mit Loops und Beats verbinden sich mit den 100 Jahre alten Bildern und lassen das Berlin der 1920er wieder auferstehen – berauschend und überwältigend zugleich.

Mit seinen StummfilmKonzerten füllt der Pianist und Komponist weltweit große Konzerthäuser wie intime Theater. Dass sein Konzept aufgeht, liegt an der Musik. Sie ist modern, packend, mitreißend, und verschmilzt zu einer perfekten Einheit mit dem Film.

"Menschen am Sonntag" ist einer der letzten deutschen Stummfilme und zugleich der schönste, charmanteste und modernste. Eine Allerweltsgeschichte und doch unvergesslich, bezaubernd in ihrer spielerischen Leichtigkeit. An die Stelle von Stars und eingeübten Bewegungen treten Laiendarsteller und ein unverbrauchtes Spiel, elegante Kamerafahrten durch Studiokulissen sind ersetzt durch unkonventionelle und überraschende Bilder von Menschen, Orten und Stimmungen in Berlin. Ein Geniestreich einer Gruppe von jungen Filmemachern, hergestellt mit wenig Geld und großer Begeisterung. Sie allesamt sollten später große Karrieren in Hollywood machen, das Drehbuch stammt u.a. von Billy Wilder.

Karten gibt es zum Einheitspreis von 21 €.

Foto: © Stephan von Bothmer / Deutsche Kinemathek

Dauer: ca. 90 Minuten ohne Pause
Nächste
Vorstellungen
Mo
Apr
13
19:30
Karten

Stephan von Bothmer: Menschen am Sonntag – Stummfilmkonzert

Der schönste und unver­brauch­teste aller Berlin-Filme
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Als die DISTEL Kino war

Hätten Sie's gewusst? Dort, wo die DISTEL seit 1953 zuhause ist, flimmerten zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Filme: Unser heutiger Theatersaal war damals ein Lichtspieltheater und Teil eines der größten Vergnügungstempel Europas. Neben den bewegten Bildern im Vorderhaus lockten römische Thermen, eine Eislaufbahn, Cafés und Restaurants in den heute denkmalgeschützten Gebäudekomplex am Bahnhof Friedrichstraße.

Wo könnte man einen Filmklassiker der 1920er besser erleben als in einem ehemaligen Kino der Goldenen Zwanziger?

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